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Coinbase Klage

Coinbase erhält Sammelklage wegen Insider Trading Vorwürfen

Altcoin News

Letzten Dezember gab Coinbase bekannt, dass Kunden der Plattform bald Bitcoin Cash (BCH) kaufen und verkaufen können. Direkt nach dieser Bekanntgabe stieg der Preis von BCH von $3.100 zu $8.499 – eine Preiserhöhung von 174.16%.

Der verrückte Preisanstieg sorgte für Vorwürfe dass Mitarbeiter von Coinbase ‚Insider Trading‘ ausführten, dies wird auch Front-Running genannt. Dies bedeutet i.d.R. dass jemand mit Industrie-Insider Informationen einen großen Anteil eines Wertpapieres (oder wie in diesem Fall einer Kryptowährung) kauft bevor die Öffentlichkeit dies tun kann. Nun werden Coinbase-Mitarbeiter genau unter die Lupe genommen.

Kurz nach dem Bitcoin Cash Fiasko gab Coinbase CEO Brian Armstrong in einem Blog Post bekannt, dass er eine Insider-Trading-Untersuchung einleiten werde.

„Ich nehme die Vertraulichkeit nicht öffentlicher Informationen als CEO sehr ernst. Angesichts des Preisanstiegs in den Stunden vor der Ankündigung werden wir eine Untersuchung in dieser Angelegenheit durchführen. Wenn wir nachweisen, dass ein Mitarbeiter oder ein Auftragnehmer unsere Richtlinien – direkt oder indirekt – verletzte, werde ich nicht zögern, den Mitarbeiter sofort zu entlassen und entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten.“ 

Trotzdem wurde, zumindest von einem rechtlichen Standpunkt aus, keine konkrete Handlung gegen die Börse selber vollzogen.

Die Sammelklage

Einem Bericht von The Recorder Law zufolge reichte ein Coinbase Nutzer namens Jeffery Berk nun eine Sammelklage ein. In dieser wirft er der Börse vor, dass Mitarbeiter und andere Insider der Börse davon profitiert haben dass Sie nicht-öffentliche Informationen bezüglich des BCH Launches auf Coinbase aktiv gehandelt haben.

Berk, welcher in Arizona (US), lebt, reichte die Sammelklage am 01. März am US District Court for the Northern District of California ein. Er wird von zwei Rechtskanzleien repräsentiert.

Nachfolgend ist ein Auschnitt der Klage:

„Dies ist eine Sammelklage im Namen aller Coinbase Nutzer welche vom 19.12 bis zum 21.12.2017 mit Coinbase oder Gdax gehandelt haben und durch Fehlverhalten der angeklagten finanzielle Verluste verzeichnet haben“

Weiterhin wirft der Kläger Berk der Plattform vor, dass diese kurz nach dem Launch der von Bitcoin geforkten Kryptowährung BCH die Preise dieser künstlich erhöht haben soll.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Coinbase von den Behörden untersucht wird. Am 23. Februar gab Coinbase bekannt, dass es die Daten von den aktivsten 13.000 Nutzern der Plattform an den IRS weitergeben würde, nachdem es eine gesetzliche Anordnung erhielt die dies verlangte.

Falls Sie an weiteren Neuigkeiten interessiert sind lesen Sie hier über neue Varianten von Hot & Cold Wallets, oder hier eine Prognose über die Zukunft des Blockchain Markts.

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