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Bitpay blockt Zahlungen für explizite Inhalte, Cloud-Mining und Glücksspiele

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Konstante Veränderungen sind in dieser Internetwelt unvermeidlich. Mit sovielen Transaktionen, die exklusiv online ausgeführt werden, verdienen die Menschen ohne jede Frage die beste Möglichkeit zum Transfer von Geld. Was benötigt wurde, ist ein elektronisches Peer-to-Peer Cash System. Dies wurde von Satoshi Nakamoto in diesem Whitepaper festgehalten und als Resultat bekamen wir Bitcoin. Es erschuf ein bisher unvorstellbares System – Sichere, Dezentralisierte Transaktionen, ohne einen Mittelmann. Unternehmen, die in der Kryptowährungs-Industrie ansässig sind, versuchen in der Regel diesem Konzept zu folgen. Allerdings nicht alle Unternehmen kommen hiermit gut klar. Bitpay beispielsweise fängt an, einem konventionelleren Business-Modell zu folgen. Dies wurde deutlich, als das Unternehmen bekanntgab, dass es einige Zahlungen an moralisch fragwürdige Industrien nun blockieren wird.

Der Bann, den das Unternehmen am 2. Februar in den aktualisierten Nutzungsbedingungen bekanntgab, tritt diese Woche in Kraft.

Der Firmen-Vertrag macht deutlich, dass das Unternehmen es sich vorbehält, einige Zahlungen für größtenteils moralisch-fragwürdige Dienste wie beispielsweise sexuelle Inhalte zu beschränken.

Wir haben diese Beschränkungen hier einmal aufgezählt:

  • Der Verkauf von Betäubungsmitteln, Forschungschemikalien oder kontrollierten Substanzen.
  • Verkauf von Zahlungsmitteln oder Zahlungsmitteläquivalenten, einschließlich Positionen für Spekulations- oder Absicherungszwecke (beispielsweise finanzielle Derivate) und Verkauf oder Handel virtueller Währungen.
  • Objekte, die gegen Rechte an geistigem Eigentum verstßen oder diese verletzen, z. B. Urheberrechte, Marken, Geschäftsgeheimnisse oder Patente.
  • Munition, Feuerwaffen, Sprengstoffe (einschließlich Feuerwerkskörper) oder regulierte Waffen
  • Transaktionen die personenbezogene Daten von Dritten unter Verstoß gegen geltendes Recht enthalten.
  • Transaktionen die Pyramiden-, Ponzi oder andere „Get rich quick“ -Schemen unterstützen.
  • Transaktionen die im Zusammenhang mit Cloud-Mining stehen.
  • Transaktionen die zur Bereitstellung von Kredit-Reparatur- oder Schuldenbereinigungsdiensten dienen.
  • Explizite sexuelle Inhalte.
  • Verkauf von Kratom oder Nootropika.

Nach der Bekanntgabe des Banns machte sich Bitpay an die Arbeit, um Verstöße gegen die neuen Regeln zu erkunden und die Geschäftsbeziehungen mit den neuerlich ungewünschten Verkäufern zu beenden. Es gibt Berichte, dass Bitpay den betroffenen Unternehmen eine Gnadenfrist von 2 Monaten gibt um ein alternatives Zahlungsmittel zu finden.

bitpay

Porno-Porduzent Saffron erhielt die folgende Nachricht von Bitpay: „Wegen eines Updates unserer Nutzungsbedingungen werden wir bald keine Zahlungen für sexuelle Inhalte mehr abwickeln. Es ist uns bewusst, dass der Wechsel von Zahlungsprozessoren für ein Unternehmen teuer sein kann. Sie haben 2 Monate Zeit, um einen alternativen Zahlungsanbieter zu finden, nach diesem Zeitraum wird ihr Bitpay Konto am 25. April 2018 deaktiviert.“

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