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Ukraine: Kryptowährungen sind Finanzinstrumente

Regulierungen

Es sieht so aus, als ob Kryptowährungen nicht nur bei der breiten Bevölkerung weltweit an Beliebtheit gewinnen. Auch Regierungen und Bank-Behörden beginnen ihre Ansätze bezüglich den digitalen Währungen zu verändern.

Wenden wir uns an die Ukraine. Das Land hat in den letzten Jahren verschiedene Sichtweisen zum Thema Krypto gehabt, die letzte erscheint jedoch als die beste bisher.

Die Regulierungsbehörden des Landes haben vor kurzem angekündigt, dass sie die Art und Weise, wie sie virtuelle Währungen konzipieren, überdenken werden und das Beste ist, sie planen diese als reguläre Finanzinstrumente zu behandeln.

Wie Ukraine Kryptowährungen im Laufe der Zeit behandelte

Die Art und Weise wie die Ukraine, speziell die Zentralbank, Kryptowährungen behandelte war nicht gerade konstant. Zum Beispiel veröffentlichte die Nationalbank der Ukraine (NBU) im August 2017 eine Verfügung über Kryptos, die festlegte, dass neben der nationalen Währung keine andere als Zahlungsmethode akzeptiert werden konnte.

Im Oktober jedoch veröffentlichte die Bank jedoch, dass ein Expertengremium Vorschläge zur Überprüfung des rechtlichen Status von Kryptowährungen genehmigt hat. Im Januar dieses Jahres wurde bekannt, dass die Bank plane eine eigene digitale Währung basierend auf der staatlichen Währung Hryvenia zu erschaffen.

Bei einer derart schnell verändernden Landschaft kann man nur fragen, was der nächste Schritt sein mag. Nun, es läuft auf eine Neubetrachtung von Kryptowährungen aus. Laut einer Erklärung vom 8. Mai erwägt die ukrainische Nationale Wertpapier- und Börsenkommission (SSMCS), Kryptowährungen als rechtmäßiges Finanzinstrument zu behandeln.

In diesem Zusammenhang stellte Timur Khromaev, Leiter der Kommission, fest, dass es angesichts der Entwicklung der Kryptowährungen in den letzten drei Jahren Zeit ist, darüber nachzudenken, sie in einen rechtlichen Rahmen zu setzen, da sie im finanziellen und wirtschaftlichen Panorama stets von wachsender Bedeutung sind.

Die Nachrichten wurden auf Facebook unmittelbar nach der „Jahreskonferenz der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO)“ veröffentlicht, welche über Kryptowährungen auf dem Markt und Initial Coin Offerings debattiert.

In dem Post gab Khromaev an, dass gemäß den fundamentalen Konzepten der Wertanlagen, diese tatsächlich mit den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen behandelt werden sollten.

Er erklärte weiterhin, dass gegenwärtige und zukünftige Regulierungen weniger strikt und besser für die digitalen Währungen sein sollten, da „der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt, in der Vergangenheit liegt.“

All dies bedeutet, dass die rechtliche Situation in der Ukraine freundlicher gegenüber Kryptowährungen werden soll und diese endlich als das finanzielle Instrument behandelt werden, das die Kryptowährungen auch darstellen.

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