Polymarket-Wette: 90% Chance auf 50 Bps Zinssenkung in 2026
Polymarket-Trader setzen auf eine 90% Chance für eine 50 Bps Zinssenkung in 2026. Was bedeutet das für Bitcoin und dein Portfolio?
Die Prognosemärkte auf Polymarket senden gerade ein fettes Signal: Die Mehrheit der Trader wettet mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% auf eine Zinssenkung um 50 Basispunkte (Bps) im Jahr 2026. Während die US-Notenbank Fed versucht, die Inflation zu bändigen, ohne die Wirtschaft abzuwürgen, schaut die Krypto-Community ganz genau hin.
Aber warum ist eine Entscheidung aus Washington eigentlich so wichtig für den $Bitcoin Kurs?
Der Link zwischen Zinsen und Krypto
Zinsen sind im Grunde der "Preis für Geld". Wenn die Fed die Zinsen senkt, wird es billiger, sich Geld zu leihen. In den Krypto News sorgt das meistens für eine ordentliche "Risk-On"-Stimmung.
Historisch gesehen funktioniert der Zusammenhang so:
- Mehr Liquidität: Niedrigere Zinsen fluten den Markt mit billigem Geld. Dieses Kapital landet oft in Assets mit hohem Wachstumspotenzial wie Ethereum oder Solana.
- Jagd nach Rendite: Wenn das Sparbuch kaum noch Zinsen abwirft, suchen Investoren nach Alternativen. Krypto wird dann als Rendite-Bringer extrem attraktiv.
- Dollar-Schwäche: Zinssenkungen drücken meistens den Wert des US-Dollars. Da Bitcoin oft als "digitales Gold" oder Schutz gegen Geldentwertung gesehen wird, steigt der BTC-Preis oft, wenn der Dollar schwächelt.
Warum alle auf 2026 starren
Die hohen Quoten auf Polymarket zeigen, dass der Markt mit einer aggressiven Wende der Fed rechnet, um eine Rezession zu verhindern. Für Krypto-Trader ist ein 50-Bps-Schnitt ein zweischneidiges Schwert: Es bringt zwar die nötige Liquidität für einen Bullrun, könnte aber auch ein Zeichen sein, dass die Wirtschaft ernsthafte Probleme hat.
Ist das der Boden?
Da der Markt die Zukunft meistens "einpreist", könnten die 90% Wahrscheinlichkeit auf Polymarket den aktuellen Bitcoin Preis bereits beeinflussen.

Anna-Lena Hoffmann
Anna-Lena Hoffmann ist eine talentierte Schriftstellerin aus Hamburg. Ihre Arbeit untersucht oft die Schnittstelle zwischen Technologie und Kryptowährungen. Anna begann ihre Reise in der Blockchain-Welt im Jahr 2017 und ist selbst Krypto-Händlerin und Investorin.



















































