Breaking: MSCI wirft Strategy ($MSTR) doch nicht aus den Indizes

MSCI entfernt Strategy ($MSTR) und andere Krypto-Treasury-Firmen nicht aus seinen Indizes, ein stark bullishes Signal für Bitcoin.

Anna-Lena Hoffmann

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Categories: Finanznews

MSCI hat offiziell entschieden, Strategy ($MSTR) und andere Krypto-Treasury-Unternehmen vorerst nicht aus seinen Aktienindizes zu entfernen. Damit fällt ein großes Risiko weg, das sowohl den Aktien- als auch den Kryptomarkt zuletzt belastet hat.

Die Entscheidung reduziert die Gefahr von erzwungenen Verkäufen durch institutionelle Investoren und stärkt gleichzeitig die Rolle von $Bitcoin als Treasury-Asset – ein klar bullishes Signal für BTC und den gesamten Kryptomarkt.

Was ist MSCI und warum ist seine Entscheidung wichtig?

MSCI ist einer der einflussreichsten Indexanbieter weltweit. Seine Benchmarks werden von Billionen von Dollar in passiven Investmentfonds verfolgt, einschließlich ETFs und institutionellen Portfolios.

  • Wenn ein Unternehmen in einen MSCI-Index aufgenommen wird:
  • Sind passive Fonds verpflichtet, die Aktie zu halten
  • Die Liquidität und institutionelle Exposition steigen
  • Die Bewertungsunterstützung verbessert sich

Umgekehrt kann die Entfernung aus einem MSCI-Index automatische Verkäufe durch Fonds auslösen, die diese Benchmarks verfolgen — oft unabhängig von den Fundamentaldaten.

Warum MSCI die Entfernung von Strategy ($MSTR) in Betracht zog

Die Diskussion begann, als MSCI überprüfte, wie Digital Asset Treasury Companies klassifiziert werden sollten — Unternehmen, deren Bilanzen stark von Krypto-Beständen statt von traditionellen Betriebsvermögen dominiert werden.

Strategy, ehemals MicroStrategy, wurde zum Mittelpunkt dieser Debatte:

  1. Das Unternehmen hält eine beträchtliche Menge an Bitcoin, wodurch $BTC seine primäre Finanzreserve darstellt
  2. Ein großer Teil seiner Gesamtvermögen ist nicht operativ und an digitale Vermögenswerte gebunden

MSCI stellte die Frage, ob solche Unternehmen noch der Definition eines Betriebsunternehmens entsprechen oder stattdessen wie Investmentvehikel behandelt werden sollten — eine Klassifizierung, die zum Ausschluss aus großen Aktienindizes hätte führen können.

Die jüngste Entscheidung: Vorläufig keine Entfernung

In seinem neuesten Update bestätigte MSCI, dass es Strategy ($MSTR) oder ähnliche Krypto-Finanzunternehmen nicht aus seinen Indizes entfernen wird.

Stattdessen wird MSCI:

  • Diese Unternehmen weiterhin aufnehmen, solange sie die bestehenden Kriterien erfüllen
  • Eine umfassendere Überprüfung starten, wie nicht operative Vermögenswerte in Zukunft behandelt werden sollten

Dies bedeutet, dass es keine erzwungenen Verkäufe im Zusammenhang mit Indexanpassungen geben wird, was ein erhebliches kurzfristiges Risiko für Strategy-Aktionäre und krypto-gebundene Aktien beseitigt. Natürlich stieg die Strategy-Aktie aufgrund dieser positiven Nachricht.

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MSTR-Preis in USD über die letzten 24 Stunden - TradingView

Warum dies bullisch für Bitcoin und Krypto ist

1. Risiko des erzwungenen Verkaufs ist vom Tisch

Hätte MSCI $MSTR entfernt, wären indexverfolgende Fonds zum Verkauf verpflichtet gewesen — was potenziell erheblichen Abwärtsdruck ausgelöst hätte. Dieses Risiko ist nun neutralisiert.

2. Institutionelles Vertrauen bleibt intakt

Die Entscheidung von MSCI signalisiert, dass krypto-lastige Bilanzen nicht von institutionellen Rahmenwerken grundsätzlich abgelehnt werden, was das Vertrauen unter großen Investoren stärkt.

3. Validierung von Bitcoin als Finanzreserve

Strategy bleibt der weltweit größte Unternehmenshalter von Bitcoin. Die Beibehaltung von $MSTR in großen Indizes unterstützt die Erzählung, dass Bitcoin zunehmend als legitimes Unternehmensreservevermögen akzeptiert wird.

4. Positiver Spillover für den Kryptomarkt

Die Nachricht hat die Stimmung bei krypto-bezogenen Aktien verbessert und verstärkt die Erwartungen, dass institutionelles Kapital weiterhin in Bitcoin und digitale Vermögenswerte fließen wird.

Anna-Lena Hoffmann
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Anna-Lena Hoffmann

Anna-Lena Hoffmann ist eine talentierte Schriftstellerin aus Hamburg. Ihre Arbeit untersucht oft die Schnittstelle zwischen Technologie und Kryptowährungen. Anna begann ihre Reise in der Blockchain-Welt im Jahr 2017 und ist selbst Krypto-Händlerin und Investorin.

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