Krypto-Crash: Bitcoin sinkt auf 73.000 $, während geopolitische Spannungen aufflammen
Bitcoin und Ethereum brechen massiv ein. Geopolitische Spannungen und US-Ermittlungen wegen Iran-Sanktionen lösen eine Verkaufswelle aus.

Der Kryptomarkt erlebt aktuell einen der schwersten Ausverkäufe des Jahres 2026. Innerhalb der letzten 12 Stunden sind die Kurse der führenden digitalen Assets massiv eingebrochen, was zu Liquidationen in Milliardenhöhe geführt hat. Während die Stimmung am Morgen noch auf eine Erholung hoffte, hat sich das Blatt nun drastisch gewendet.
Bitcoin Kurs unter Druck: $73.000-Marke durchbrochen
Nach einer kurzen Stabilisierungsphase ist der Bitcoin Kurs dramatisch abgesackt und notiert derzeit bei etwa 73.150 USD. Damit hat die Krypto-Leitwährung allein am heutigen Dienstag wichtige Unterstützungszonen verloren. Auslöser für den erneuten Sturz sind Berichte über verschärfte Ermittlungen des US-Finanzministeriums.

Laut Reuters stehen mehrere große Handelsplattformen im Visier der Behörden, da sie mutmaßlich zur Umgehung von Iran-Sanktionen genutzt wurden. Diese regulatorische Unsicherheit, gepaart mit Meldungen über abgefangene Drohnen im Arabischen Meer, treibt Investoren in Scharen aus riskanten Anlagen.
Ethereum und Altcoins: Ein "Blutbad" im Portfolio
Auch der $Ethereum Kurs kann sich dem Abwärtssog nicht entziehen. Ether fiel in den letzten Stunden unter die psychologisch wichtige Marke von 2.250 USD. Analysten von Bloomberg warnen, dass bei einem weiteren Fall unter 2.120 USD ein schneller Rutsch in Richtung 1.850 USD drohen könnte.
Andere Top-Coins leiden ebenfalls unter zweistelligen Verlusten:
- Solana (SOL): Verzeichnete ein Minus von 11 % und kämpft nun mit der 100-USD-Marke.
- XRP: Brach um 10 % ein, nachdem bekannt wurde, dass große "Wale" ihre Bestände massiv an Börsen transferiert haben.
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Drei Hauptfaktoren belasten den Markt am 3. Februar 2026 zeitgleich:
- Geopolitische Eskalation: Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die "Risk-Off"-Mentalität an den Märkten befeuert.
- Massenliquidationen: Über 2,5 Milliarden USD an Long-Positionen wurden innerhalb von 24 Stunden zwangsliquidiert, was den Verkaufsdruck wie in einer Kaskade verstärkte.
- ETF-Abflüsse: Die US-Spot-ETFs verzeichnen weiterhin Netto-Abflüsse, was darauf hindeutet, dass auch institutionelle Anleger vorerst die Seitenlinie wählen.
Für langfristige Anleger ist es in diesen Phasen unerlässlich, ihre Coins sicher zu verwahren. Ein Blick auf unseren Hardware-Wallet-Vergleich hilft Ihnen, die richtige Wahl für den Schutz Ihres Kapitals zu treffen.


















































