Kann der Bitcoin-Kurs auf null fallen? Michael Burrys Warnung im Check
Michael Burry warnt vor einer "Todesspirale", während der Bitcoin Kurs unter 73.000 USD rutscht. Wir analysieren, ob BTC wirklich wertlos werden kann.

Der Kryptomarkt erlebt Anfang Februar 2026 eine massive Belastungsprobe. Nachdem der Bitcoin Kurs Ende 2025 noch neue Rekordhöhen anvisierte, korrigierte die marktführende Kryptowährung zuletzt deutlich und rutschte unter die psychologisch wichtige Marke von 73.000 USD. Diese Volatilität ruft die Skeptiker auf den Plan: Kann $Bitcoin tatsächlich auf Null fallen? Besonders die jüngsten Äußerungen der Investment-Legende Michael Burry sorgen für Unruhe, da er vor einer systemischen "Todesspirale" warnt.
Bitcoin Crash Chart: Eine technische Analyse
Betrachtet man den aktuellen BTC-USD Kurs, zeigt das Chartbild eine deutliche Eintrübung. Die Korrektur seit dem Hoch im Oktober 2025 hat bereits erhebliche technische Schäden hinterlassen.
- Durchbruch wichtiger Unterstützungen: Bitcoin hat den 100-Wochen-EMA unterschritten. Historisch gesehen führt ein solcher Bruch oft zu einem Test des 200-Wochen-EMA, der aktuell im Bereich von 68.400 USD lokalisiert wird.
- Abwärtstrendkanal: Laut aktueller Daten von Wallstreet Online bewegt sich $BTC in einem intakten Abwärtstrend. Ein RSI von unter 30 deutet zwar auf einen überverkauften Zustand hin, signalisiert aber auch einen extremen Pessimismus der Anleger.
- Liquidationsrisiko: Viele institutionelle Halter wie MicroStrategy haben Einstiegskurse, die nun gefährlich nahe am aktuellen Marktwert liegen. Ein Durchbruch nach unten könnte erzwungene Verkäufe auslösen.

Michael Burry und die Theorie der "Todesspirale"
Michael Burry, bekannt durch "The Big Short", hat sich auf Substack kritisch zu Wort gemeldet. Sein Hauptargument: Bitcoin habe als Absicherung gegen Inflation versagt. Er sieht die Gefahr einer "Todesspirale", bei der fallende Kurse die Bilanzen von Unternehmen zerstören, die massiv in BTC investiert haben. Dies würde zu weiteren Verkäufen führen, die den Markt austrocknen und Miner in die Insolvenz treiben könnten.
Burry argumentiert, dass ohne den konstanten Zufluss aus ETFs das "spekulatve Kartenhaus" in sich zusammenfallen könnte. Für ihn ist der fundamentale Wert von Bitcoin schlichtweg nicht vorhanden.
Wer glaubt noch an den Totalabsturz?
Neben Burry bleibt auch Nassim Nicholas Taleb ein prominenter Kritiker. Der Autor von Der Schwarze Schwan bezeichnet Bitcoin als wertlos, da es weder als Währung noch als Wertspeicher funktioniere.
- Absorbierende Barriere: Taleb nutzt ein mathematisches Modell: Wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein Asset ohne Dividende jemals Null erreicht, ist sein Barwert heute bereits Null.
- Abhängigkeit vom System: Im Gegensatz zu Gold benötigt Bitcoin ein funktionierendes Netzwerk, Strom und aktives Interesse der Miner. Verschwindet der Anreiz, kollabiert das System laut Bloomberg.
Kaufen und verkaufen Sie Kryptowährungen über die besten Krypto-Börsen – entdecken Sie hier unsere VergleicheWird Bitcoin auf 0 $ abstürzen? Die "Null"-Erzählung herausfordern
Trotz der düsteren Prognosen gibt es starke Gegenargumente. Bitcoin ist ein dezentrales Netzwerk, das nicht von einer einzelnen Firma abhängt.
- Globale Nutzung: In Schwellenländern dient BTC weiterhin als Fluchtwährung vor lokaler Hyperinflation.
- Die "HODLer"-Basis: Ein harter Kern von Investoren wird seine Bestände niemals verkaufen, was einen natürlichen "Floor" (Boden) bildet.
- Sicherheit durch Self-Custody: Durch die Nutzung von Hardware Wallets entziehen Nutzer ihre Coins dem zentralisierten Verkaufsdruck der Börsen.
Fazit: Panik oder Kaufgelegenheit?
Der Markt befindet sich derzeit im Zustand "extremer Angst". Während Burrys Warnungen vor institutionellen Kettenreaktionen ernst zu nehmen sind, hat Bitcoin in der Vergangenheit bereits mehrfach Drawdowns von über 80 % überstanden. Wer jetzt agieren möchte, sollte nur Kapital verwenden, dessen Verlust verschmerzbar ist, und auf etablierte Krypto-Börsen setzen.
















































