EU US Wirtschaftskonflikt löst starken Krypto Abverkauf aus

Die Kryptomärkte geraten unter Druck, nachdem sich der EU US Wirtschaftskonflikt zuspitzt und starke Volatilität bei Bitcoin und Altcoins auslöst.

Lisa Weber

Lisa Weber

EU US Wirtschaftskonflikt löst starken Krypto Abverkauf aus

Krypto zwischen Politik und Wirtschaft gefangen

Die Kryptomärkte erlebten starke Schwankungen innerhalb weniger Stunden, nachdem gleich mehrere politische und makroökonomische Schlagzeilen gleichzeitig veröffentlicht wurden. Bitcoin fiel kurzfristig unter die Marke von 88000 Dollar.

Das zeigt deutlich, wie sensibel der Markt aktuell auf politische Signale reagiert und weniger auf reine Charttechnik.

Auslöser waren unter anderem neue Handelsspannungen, Aussagen zur Krypto Gesetzgebung sowie aggressive Rhetorik aus Washington, alles innerhalb kürzester Zeit.

By TradingView - BTCUSD_2026-01-21 (1Y)
Von TradingView - BTCUSD_2026-01-21 (1Y)

EU setzt Handelsgespräche mit den USA aus und Risiko Assets reagieren

Berichte, dass die Europäische Union die Handelsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten offiziell ausgesetzt hat, sorgten für zusätzliche Unsicherheit an den globalen Märkten.

Risiko Assets reagierten sofort. Aktien gaben nach und der Kryptomarkt folgte der Bewegung, bevor sich die Kurse wieder stabilisierten. Auch wenn die Entscheidung nicht direkt auf Krypto abzielt, verstärkt sie die Sorgen rund um globale Handelskonflikte und geopolitische Risiken.

Trump setzt weiter auf Krypto Führungsrolle

Gleichzeitig sendete Donald Trump mehrere klare Pro Krypto Signale:

  1. Die USA sollen die Krypto Hauptstadt der Welt bleiben
  2. Er hofft, bald ein Krypto Gesetz zu unterzeichnen
  3. Der Kongress arbeitet an einer Marktstruktur Regulierung für Krypto
  4. Banken werden laut Trump voll auf Krypto setzen, sobald klare Regeln bestehen

Zusätzlich bezeichnete Trump den jüngsten Rückgang am Aktienmarkt als Peanuts und sagte, die Märkte könnten sich von hier aus verdoppeln. Das befeuerte kurzfristig die spekulative Stimmung.

Banken gegen Krypto der politische Machtkampf

Eric Trump erklärte zudem, dass Banken alles tun würden, um Krypto Gesetze zu blockieren. Das unterstreicht den anhaltenden Machtkampf zwischen dem traditionellen Finanzsystem und der Krypto Branche.

Parallel dazu kritisierte Brian Armstrong, CEO von Coinbase, öffentlich das Verständnis des französischen Notenbank Chefs in Bezug auf Bitcoin. Das zeigt die zunehmenden Spannungen zwischen Krypto Unternehmen und europäischen Regulierungsbehörden.

Bitcoin Kursbewegung Volatilitaet aber kein Einbruch

Trotz der Unruhe zeigt der Markt ein differenziertes Bild:

Die schnelle Erholung nach dem Dip deutet darauf hin, dass weiterhin Käufer im Markt aktiv sind, vor allem bei politisch ausgelösten Rücksetzern.

Marktausblick Schlagzeilen bestimmen kurzfristig den Kurs

Der Kryptomarkt bleibt vorerst stark nachrichtengetrieben:

Bullishe Faktoren:

  • Fortschritte bei der Krypto Gesetzgebung in den USA
  • Öffentliche Unterstützung durch Trump
  • Institutionelle Bereitschaft

Bearishe Faktoren:

  • Handelsspannungen
  • Makro Unsicherheit
  • Regulatorische Konflikte in Europa

Solange es keine Klarheit bei den US Krypto Gesetzen und den EU US Handelsbeziehungen gibt, dürfte die Volatilitaet hoch bleiben.

$BTC, $ETH

Lisa Weber
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Lisa Weber

Lisa Weber ist eine erfahrene Finanzjournalistin mit einem Fokus auf digitale Währungen und Blockchain-Technologien. Sie hat einen Hintergrund in Wirtschaftswissenschaften und mehr als fünf Jahre Erfahrung in der Berichterstattung über die Finanzmärkte.

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