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Der 1.3 Milliarden Menschen Markt

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Die Welt der Digital Währungen hatte keinen guten Start ins neue Jahr. Zahlreiche neue Regulierungen, Hacks und Scams haben einen massiven Preiscrash verursacht, von den Rekord Preisen die die Krypto Welt im letzten Dezember gesehen hat sind wir zur Zeit weit entfernt. Auch die Volatilität der Industrie beängstigt Zentralbanken noch immer.

Letztes Jahr nannte der echte Jordan Belfort, über wessen Geschichte sich der Film „Wolf of Wall Street“ handelt, Kryptowährungen ein Pump-und-Dump Schema. Christine Lagarde, Vorsitzende des IMF (International Monetary Fund) prognostizierte dass die Staatlichen Regulierungen von Kryptowährungen die Zukunft derer stark beeinflussen würden.

Und wie recht sie hatte.

Innerhalb nur eines Monats erfuhr Bitcoin einen Preisverlust von über 69%, von fast $20.000 US-Dollar im Januar auf gerade einmal $6.139 Anfang Februar. Einer der Gründe hierfür sind staatliche Regulierungen, die oft kritischsten kamen aus China, Süd-Korea und Indien.

Gibt es ein Krypto-Verbot in Indien?

Kryptowährungen befanden sich schon immer in einem rechtlichen Limbo in Indien. Dies kommt daher dass diese zwar technisch gesehen nicht Verboten sind, allerdings trotzdem von Finanzinstituten nicht als rechtmäßiges Zahlungsmittel betrachtet werden.

Der gegenwärtige Zustand wurde sowohl vom Finanz-Ministerium als auch von Arun Jaitley bei seiner Budget Rede am 01. Februar so betont. In einer etwas unpräzisen Rede erklärte er auch, dass er solche Finanzielle Instrumente regulieren wolle.

„Die Regierung sieht Kryptowährungen nicht als rechtmäßiges Zahlungsmittel an und wird alle nötigen Schritte einleiten um die Verwendung dieser für illegale Zwecke zu verhindern,“ sagte Jaitley.

Seine Rhetorik stand allerdings in einem starken Kontrast zum letzten August – damals erklärte er dem Indischen Parlament dass dem Staat zur Regulierung von Kryptowährungen die Authorität fehle.

Krypto-Währungs Trading wird immer beliebter in Indien, einem Staat mit mehr als 1.3 Milliarden Einwohnern. Einem Bericht der Bitcoin-Trading Plattform Unocoin zufolge erhöht sich die Zahl der Neu-Registrierungen auf der Plattform expotentiell.

In einem Interview mit einer lokalen News-Organisation gibt Sathvik Vishwanth, Gründer von Unocoin erstaunliche Statistiken bekannt: „Anfang 2017 hatten wir ca. 10.000 neue Nutzer pro Monat, im Dezember waren es zwischen 8.000 und 9.000 jeden Tag.“

Obwohl Kryptowährungen in Indien legal sind, machen die Strafverfolgungsbehörden es den Investoren nicht leicht.

Am letzten Samstag gab Ajay Tyagi, Vorsitzender des Securities and Exchange Board, bekannt dass Regulierungen zur Zeit finalisiert werden würden und dass diese die Rolle der individuellen Regulatoren festlegen würden.

Quelle: New Indian Express Newspaper

 

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