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Wikileaks

Coinbase blockt WikiLeaks

Blockchain Unternehmen

Coinbase, die größte Bitcoin-Börse der Welt hat den offiziellen WikiLeaks Shop wegen Verstößen gegen die Geschäftsbedingungen von Coinbase geblockt. Weiterhin bat es WikiLeaks darum Anweisungen zu folgen und verbleibende Gelder von bei Coinbase an eine andere Adresse zu senden. Kurz gesagt, Wikileaks hat gerade seine bestehenden Möglichkeiten verloren, Zahlungen wie Bitcoin in konventionelles Geld umzuwandeln.

WikiLeaks

WikiLeaks ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die geheime Informationen und klassifizierte Medien veröffentlicht, die von anonymen Quellen zur Verfügung gestellt werden.

WikiLeaks Website wurde im Jahr 2006 von der Organisation Sunshine Press gestartet und zählt eigenen Angaben nach mittlerweile mehr als 10 Millionen Dokumente. Julian Assange ist der Gründer, Chefredakteur und Direktor. WikiLeaks-Shop ist eine Plattform, die T-Shirts, Hoodies, Publikationen, Mousepads und vieles mehr bietet, um WikiLeaks Aktivitäten zu unterstützen.

Laut einem in Gateway Pundit veröffentlichten Brief von Coinbase an WikiLeaks kann Coinbase keine weiteren Transaktionen für WikiLeaks und deren Bankbeziehung mehr verarbeiten. Wie von WikiLeaks auf Twitter angezeigt, war der Schritt plötzlich und Coinbase bot keine Erklärung.

WikiLeaks hat seine Twitter-Follower gebeten, Bitcoin auf der Website zu spenden, wo auch andere fortschrittliche Geldformen wie Litecoin, Zcash, Monero und Ethereum mit der Nachricht „extra digitale Geldauswahl wird gemeldet“ angeboten werden. Unten ist der Tweet von Wikileaks-Shop:

Als Reaktion auf Coinbase’s Aktion ruft WikiLeaks zu einer globalen Blockade gegen Coinbase auf:

Der Bitcoin-Autor Andreas Antonopoulos twitterte: „Wir haben den Kreis geschlossen. Das Interesse vieler Leute an Bitcoin begann, als Wikileaks durch ein extra-juristisches Embargo von Visa, Mc, Paypal und Banken keine traditionellen Spenden annehmen konnte. Jetzt hat Coinbase Geschichte wiederholt. Oops.“

Er tweetete weiter: „Dieses mal ist es vollkommen symbolisch. WikiLeaks hat viele Optionen heutzutage. Coinbase’s Schritt in diese Richtung ist allerdings eine weitere harsche Erinnerung daran, wozu zentralisierte Dienste und Bank-Regulierungen in der Lage sind.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Wikileaks solche Dinge durchmacht. Vor ein paar Jahren machten PayPal, Visa und Mastercard es für Einzelpersonen schwierig, spezifisch für WikiLeaks zu spenden. Damals wechselte Wikileaks zu Bitcoin, da es für alle Beteiligten gut klang.

Auch interessant: Coinbase Werbung ist zurück 

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