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„Spekulationsblase“ laut Millionär notwendig um das Durchhaltevermögen der Krypto-Industrie zu testen

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In den ersten zwei Monaten dieses Jahres erlebte die Kryptowährungs-Industrie einen heftigen Crash. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen fiel von mehr als $800 Milliarden US-Dollar zu gerade einmal $300 Milliarden US-Dollar, ein Verlust von mehr als 50%. Diese schmerzliche Preiskorrektur verscheute viele neue Investoren und brachte Experten dazu Bitcoin’s Erfolg als Spekulationsblase zu bezeichnen. Manche verglichen es sogar mit der Tulpen-Manie im 17. Jahrhundert.

Einer sieht die „Blase“ allerdings als eine gute Entwicklung.

In einem Interview mit Fox Business gab Bill Miller, Gründer des Hedge-Funds Miller Value Partners, Einblick auf seine Sichtweise in Bezug zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Laut dem Multi-Millionär, welcher einer der weltweit bekanntesten Vermögensberater ist, war der Preisfall den wir in den letzten zwei Monaten sahen völlig normal und sollte Investoren nicht abschrecken.

Miller nahm im Interview eine objektive Haltung ein als er sich nicht als Bitcoin „Believer“ oder „Evangelist“ bezeichnen wollte, sondern eher als Bitcoin „Beobachter“. Er glaubt auch, dass es wichtig ist die Geschichte des Marktes zu verstehen und dass dies dabei helfe unsere Portfolios vor uns selber zu zu schützen.

Was ich bei bitcoin beobachten kann ist, dass es einer adoptions-kurve folgt welche bereits seit langem bekannt ist und typisch für revolutionäre technologien ist. diese konnten wir auch bei der erfindung der druckpresse, der eisenbahn, elektrizität, radio in den 1980’ern, bio-technologie und des internets beobachten.

Wir wollen nicht bestreiten, dass die Sentimentalität bezüglich Bitcoin bei Wall Street zurzeit eher Bärisch aussieht. Viele institutionelle Investoren fürchten, dass die Kryptowährungs-Industrie eine schlimmere Spekulationsblase ist als die Dot-Com Blase im Jahr 2000 war. So manche sagen sogar, dass sie erwarten dass Bitcoin wieder auf ein 3-stelliges Preisniveau fallen wird. Dies würde die Preise wieder zu Anfang 2017 zurücksetzen.

Der „Spekulationsblasen“ Test

Milan hingegen akzeptiert, dass Bitcoin eine Blase ist, betont allerdings auch, wie wichtig diese sei um herauszufinden ob Kryptowährungen einen Platz in der heutigen Welt haben.

Er zitiert eine Idee von Everett M. Rogers namens „Diffusion von Innovationen“ welche ein interessantes Konzept hat: „Der Markt benötigt Spekulationsblasen, um Innovationen mit genügend Kapital zu versorgen damit diese herausfinden können ob sie etwas taugen.“

Damit hat Miller wahrscheinlich Recht. Es handelt sich bei Kryptowährungen noch immer um eine sehr junge Technologie und es wird Jahre, wenn nicht sogar Jahrzente dauern bis diese von der allgemeinen Öffentlichkeit verwendet werden. Wie dieser Medium Artikel darstellt: „Dies sind noch immer die frühen Tage für Kryptowährungen.“ Wenn wir uns das folgende Technologie Adopotions Diagram ansehen können wir dem nur zustimmen.

Quelle: Medium

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