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Deutsche Online-Bank bevorzugt Bitcoin über SWIFT für internationale Transaktionen

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Eine deutsche Online-Bank namens Bitbond nutzt Bitcoin, um internationale Überweisungen von Krediten zu ermöglichen. Bitbond hat SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) durch Bitcoins Blockchain ersetzt, so dass Kunden überall auf der Welt mit Bitcoin Kredite transferieren können. SWIFT ist eine Kommunikationsplattform, welche von Banken und anderen finanziellen Institutionen genutzt wird, um Informationen bezüglich Monetären Transaktionen auszutauschen.

Darlehen werden an den Kreditnehmer unter Verwendung von Bitcoin gesendet, um nach der Abwicklung des internationalen Verfahrens wieder in Fiat-Geld umgewandelt zu werden. Dies ermöglicht es den Kunden, von schwankenden Handelsraten der Fiat-Währungsformen Abstand zu nehmen.

Bitbond

Bitbond wurde im Jahr 2013 gegründet und ist seit 2016 als finanzielle Organisation autorisiert. Das Unternehmen hilft kleinen und mittelgroßen Unternehmen dabei, Kredite von bis zu €50.000 aufzunehmen. Wie auf der Website der Bank erwähnt, hat die Bank im Laufe der Jahre 10 Millionen US-Dollar an 2.500 Organisationen verliehen, darunter Darlehen und Kredite via Bitcoin. Bitbond nutzt Bitcoin als Technologie- und Zahlungsnetzwerk, um den ersten globalen Markt für Kredite für kleine Unternehmen zu schaffen. Das wäre im konventionellen Bankensystem nicht möglich, weil der Zahlungsverkehr zu lange dauern würde und zu teuer wäre.

Der deutsche Gründer und Unternehmer Radoslav Albrecht erklärte es Reuters so:

„Traditionelle Geldtransfers sind relativ teuer und können mehrere Tage dauern. Zahlungen via Bitbond funktionieren unabhängig davon, wo unsere Kunden sich befinden. Via Internet ist das ganze sehr schnell und hat günstige Gebühren.“

Auch das Ripple Protokoll wurde als Alternative für SWIFT entwickelt, es gibt allerdings viele weitere Kryptowährungen, die sich das gleiche Ziel vor Augen gesetzt haben. Um Kredite zu transferieren, nutzt Bitbond derzeit Bitcoin, was sich derzeit noch nicht ganz so günstig herausstellen kann. Das aufkommende Lightning-Netzwerk könnte dies jedoch ändern. Derzeit ist die große Mehrheit der Finanzorganisationen der Welt auf das SWIFT-System angewiesen, um internationale Transaktionen auszuführen, es hat allerdings einige Schwächen. Die Kunden zahlen für jede Transaktion, die sie über das System tätigen, zusätzliche Gebühren. Diese beinhalten die von den Korrespondenten und den begünstigten Banken auferlegten Transaktionsgebühren sowie die von den Banken erhobenen Wechselkurse.

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