Während Bitcoin, Ethereum & viele weitere Kryptowährungen immer beliebter beim Mainstream werden, gibt es mehr und mehr Menschen die in die Branche investieren wollen, allerdings das nötige Kleingeld nicht direkt zur Hand haben. Dadurch haben viele dieser Investoren zu kurzfristigen Darlehen und den Kredit Plänen ihrer Kreditkarten geschaut um Kapital aufzubringen. Tatsächlich belegt eine Studie der Firma LendEDU dass 22% der Bitcoin Investoren Ihre Käufe mit geliehenem Geld vollzogen haben.

Angesichts dessen schauen sich einige der größten Haushalts-Banken die gegebenen Regulierungen bezüglich Bitcoin und Krytowährungen an, was durchaus in Zugangsbeschränkungen zu den Kryptomärkten enden kann.

Was die großen Banken sagen

Eine Firmensprecherin der Bank Of America erklärte in einem Interview mit Marketwatch neulich dass die Bank Ihre internen Prozesse bezüglich Krypto-Käufen re-evauliert. Als die Firmensprecherin daraufhin gefragt wurde wann diese Änderungen in Kraft treten würden wollte sie noch keine Antwort geben.

Citigroup Inc, welche Citibank leitet, hat noch keine Beschränkungen eingeführt, eine anonyme Quelle aus dem Strategie-Sektor der Bank verrät aber dass die Finanzorganisation den Markt in Amerika weiterhin genau beobachtet.

Hinzufügend kommt dass das Wall Street Journal letzten Donnerstag berichtete dass Capital One Financial Corp. beschloss Ihren Kunden den Einkauf von Kryptowährungen mit Kreditkarten zu untersagen. Die in Virgina basierte Bank erklärte dass dies wegen mangelnder Mainstream-Akzeptanz und einem hohen Risiko an Betrug und Preislicher Volatilität läge. Die Bank berichtete auch, dass diese Entscheidung in regelmäßigen Abständen überprüft, und falls notwendig, abgeändert werden würde.

Was bedeutet dies für Kryptowährungen?

Dass Banken die Krypto-Industrie regulieren wollen kommt nach einem turbulenten Jahr 2017 nicht wirklich überraschend. Die Krypto-Industrie wurde mit der Tulip-Mania im 17en Jahrhundert verglichen und hat harsche Kritik von prominenten Figuren des Banken-Sektors ertragen müssen, beispielsweise als Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase Bitcoin einen „Betrug“ nannte und alle jene Menschen die in Bitcoin investieren als dumm erklärte.

Der Preis eines einzelnen Bitcoins stieg auf bis zu $20.000 im Dezember, hat seitdem allerdings angesichts staatlichen Regulierungen im Asiatischen Raum und der Absicht einiger prominenter Figuren, die Spekulation einzudämmen, eine große Preiskorrektur gesehen. Zurzeit liegt Bitcoins Preis bei $9.036 und hat damit seit seinem Höhepunkt mehr als 50% verloren.