Was muss passieren, damit Krypto wieder durchstartet? 5 Signale vor dem nächsten Bull Run
What needs to happen for crypto to surge again? Here are 5 key signals to watch before the next Bitcoin bull run begins.

Was muss passieren, damit Krypto wieder durchstartet?
Die Kryptomärkte sind voller dramatischer Narrative.
An einem Tag geht es um institutionelle Manipulation. Am nächsten Tag um geopolitische Spannungen oder einen Gründer, der Millionen an Tokens verkauft.
Aber neue Höchststände entstehen nicht wegen Schlagzeilen.
Große Bull Runs starten, wenn strukturelle Bedingungen zusammenpassen. Wer verstehen will, ob ein echter Anstieg bevorsteht, muss das Rauschen ausblenden und sich auf Kapitalflüsse, Liquidität und Makrosignale konzentrieren.
Hier sind fünf Signale, die typischerweise vor dem nächsten Krypto Bull Run auftreten.
1. Wachsende globale Liquidität
Krypto ist ein Liquiditätsasset.
Historisch entstanden die stärksten Bitcoin Rallyes, wenn:
- Die Federal Reserve pausiert oder Zinsen senkt
- Der US Dollar schwächer wird
- Anleiherenditen drehen
- Die globale Liquidität zunimmt

Wenn Liquidität sinkt, verlieren Rallyes an Kraft. Wenn Liquidität steigt, fließt Kapital zurück in Risikoassets wie Bitcoin und Ethereum.
Worauf Du achten solltest:
- Veränderungen in der Geldpolitik der Fed
- Trends bei der US Treasury Liquidität
- Schwäche im DXY
- Sinkende reale Renditen
Ohne steigende Liquidität sind nachhaltige Ausbrüche unwahrscheinlich.
2. Nachhaltige Bitcoin ETF Zuflüsse
Spot Bitcoin ETFs haben die Struktur dieses Zyklus verändert.
Im Gegensatz zu früheren retailgetriebenen Rallyes hängt dieser Markt stark von institutioneller Kapitalallokation ab. Ein echter Anstieg braucht:
- Mehrere Wochen starke Netto ETF Zuflüsse
- Institutionelle Käufe bei Rücksetzern
- Angebotsaufnahme durch langfristige Halter
Wenn ETFs kontinuierlich Angebot vom Markt nehmen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Angebotsengpasses. Genau dann beginnt oft die Beschleunigung im Kurs.
Kurzfristige Zuflüsse sorgen für Erholungen. Nachhaltige Zuflüsse sorgen für Trends.
3. Ein Reset der Hebelpositionen
Vor jeder großen Bull Phase kommt meistens Schmerz.
Liquidationen, Normalisierung der Funding Rates und Rückgänge im Open Interest gehen einer Expansion häufig voraus. Überhebelte Positionen müssen bereinigt werden, bevor der nächste Anstieg starten kann.
Wichtige Signale:
- Sinkendes Open Interest während Korrekturen
- Neutrale oder leicht negative Funding Rates
- Rückgang spekulativer Positionierung
Ein gesunder Markt braucht Balance, bevor er nachhaltig steigen kann.
4. Makrostabilität und Risikobereitschaft
Geopolitische Schlagzeilen, Inflationssorgen und wirtschaftliche Unsicherheit beeinflussen die Risikobereitschaft der Investoren.
Wenn sich Makrospannungen beruhigen und Inflationsdruck nachlässt:
- Stabilisiert sich der Ölmarkt
- Beruhigen sich die Anleihemärkte
- Gewinnen Aktienmärkte wieder Stärke
- Profitieren Risikoassets
Krypto existiert nicht isoliert. Ein stabiles Makroumfeld stärkt das Vertrauen und unterstützt Kapitalzuflüsse in digitale Assets.
5. Technische Ausbruchbestätigung
Selbst mit starken Fundamentaldaten muss der Kurs bestätigen.
Vor neuen Hochs zeigen Märkte typischerweise:
- Wöchentliche Schlusskurse über wichtigen Widerständen
- Höhere Hochs und höhere Tiefs in größeren Zeitrahmen
- Steigendes Volumen bei Ausbrüchen
- Zunehmende RSI Stärke
Ohne strukturelle Ausbruchbestätigung bleiben Rallyes anfällig für Ablehnungen.
Die Kursentwicklung bestätigt das Narrativ.
Willst du auch unterwegs handeln? Schau dir unseren Krypto-Börsenvergleich anWas wird wirklich für neue Allzeithochs benötigt?
Damit Krypto wieder durchstartet und neue Hochs erreicht, müssen mehrere Faktoren gleichzeitig eintreten:
- Wachsende globale Liquidität
- Nachhaltige institutionelle ETF Nachfrage
- Bereinigte Hebelstrukturen
- Makrostabilität
- Technische Ausbruchbestätigung
Nicht ein Tweet.
Nicht eine Klage.
Nicht eine einzelne Gründertransaktion.
Bull Märkte entstehen durch Kapitalrotation und strukturelle Nachfrage.
Fazit
Märkte steigen nicht wegen Emotionen. Sie steigen wegen Kapitalflüssen.
Investoren, die sich auf Liquidität, institutionelles Verhalten und Makrobedingungen konzentrieren, sind besser positioniert als diejenigen, die nur auf soziale Medien reagieren.
Wenn diese fünf Signale gleichzeitig auftreten, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine nachhaltige bullische Phase deutlich.
Bis dahin bleiben Volatilität und Seitwärtsbewegungen Teil des Zyklus.
























