Warum stürzt der Kryptomarkt heute ab? Top 5 Gründe für den Dump
Der Kryptomarkt crasht und Bitcoin fällt unter 90.000 $. Erfahre hier die Gründe für den heutigen Dump, von Grönland-Spannungen bis zu massiven ETF-Abflüssen.
Der Kryptomarkt erlebt heute einen echt heftigen Start in die Woche und die Charts sind komplett tiefrot. Nach einer eigentlich stabilen Phase hat die gesamte Marktkapitalisierung einen ordentlichen Schlag abbekommen. Viele von euch fragen sich jetzt: Warum stürzt der Kryptomarkt heute so ab?
Von geopolitischen „Black Swan“-Events bis hin zu Bewegungen der großen Institutionen – hier kommen gerade mehrere Faktoren zusammen, die für massiven Verkaufsdruck sorgen.
1. Geopolitische Spannungen: Der Grönland-Faktor
Ein Ereignis, das die globalen Märkte gerade richtig durchschüttelt, ist der eskalierende diplomatische Streit um Grönland. Die jüngsten Zoll-Drohungen von Präsident Trump gegen europäische Verbündete haben für große Unsicherheit gesorgt.
Wenn die geopolitische Lage wackelt, flüchten Investoren oft aus spekulativen Assets wie $Bitcoin in sicherere Häfen wie Gold. Wie Reuters berichtet, sorgt dieser Riss im westlichen Bündnis dafür, dass digitale Assets kurzfristig als riskanter eingestuft werden.
2. Massive Abflüsse aus den Krypto-ETFs
Die „institutionelle Brücke“, die die Kurse letztes Jahr so gepusht hat, läuft gerade in die falsche Richtung. Daten zeigen, dass die US-Spot-Bitcoin-ETFs in nur einer Sitzung über 480 Millionen Dollar an Abflüssen verzeichneten.
Große Player wie Grayscale und Fidelity führen diesen Exodus an. Das deutet darauf hin, dass das „Big Money“ Gewinne mitnimmt oder das Risiko angesichts der Weltlage reduziert. Wenn dieser Support wegbricht, rutscht der BTC Kurs viel schneller unter wichtige psychologische Marken.
3. Die 100.000 $ Marke und Liquidationen
Wochenlang haben wir alle auf die 100.000 $ Marke gestarrt. Dass der Durchbruch nicht nachhaltig geklappt hat, hat bei den Bullen für Erschöpfung gesorgt. Als der Preis dann anfing zu rutschen, setzte eine Kettenreaktion bei gehebelten Positionen ein.
Bitcoin USD-Chart im letzten Monat - TradingView
Über 1,7 Milliarden Dollar an Liquidationen wurden verzeichnet, da Long-Positionen zwangsweise geschlossen wurden. Wenn zu viele Leute auf die sechsstellige Summe wetten, reicht ein kleiner Dip, um einen massiven Dump auszulösen. In unserem Börsen-Vergleich kannst du sehen, wie verschiedene Plattformen mit solcher Volatilität umgehen.
4. Regulatorische Hürden: Der GENIUS Act hakt
Das Vertrauen wurde zusätzlich durch politische Hürden in den USA getrübt. Der Digital Asset Market Clarity Act, auf den viele für 2026 gehofft hatten, steckt im Senat fest.
Diese fehlende Klarheit führt dazu, dass Unternehmen, die eigentlich Krypto in ihre Bilanz aufnehmen wollten, erst einmal abwarten. Ohne klare Regeln schlägt der bullische Optimismus der Institutionen schnell in vorsichtige Zurückhaltung um.
5. Altcoin-Blutbad und Ethereums Schwäche
Während Bitcoin der Anker ist, hat es Ethereum noch härter getroffen. Der Kurs sackte Richtung 2.900 $ ab. Sinkendes Interesse an NFTs und hohe Gebühren auf der Layer-1 haben dazu geführt, dass einige User aus dem Ökosystem flüchten.
Auch Privacy-Coins wie Monero (XMR) haben zweistellige Verluste eingefahren, nachdem Gerüchte über Delistings an Börsen die Runde machten. Wenn du deine restlichen Coins in diesem Crash sicher verwahren willst, schau dir unbedingt unseren Krypto-Hardware-Wallet-Vergleich an.
Krypto Kurs Analyse: Haben wir den Boden erreicht?
Stand heute, 26. Januar 2026, sucht der Markt noch nach einem Boden:
- Bitcoin ($BTC): Kämpft hart um die Unterstützung bei 88.000 $– 89.000$. Wenn das reißt, könnten wir die 80.000 $ sehen.
- Ethereum ($ETH): Schwebt gerade knapp unter 3.000 $. Analysten von Bloomberg vermuten, dass bei anhaltender Angst ein Test der 2.500 $ Marke möglich ist.
- Solana ($SOL): Liegt fast 7 % im Minus und folgt dem allgemeinen Abwärtstrend.
Auch wenn die Krypto-News gerade düster aussehen, wissen erfahrene Trader, dass solche „Bereinigungen“ oft den Platz für eine gesündere Aufwärtsbewegung in der Zukunft schaffen.
Disclaimer: Dieser Artikel dient nur der Information und ist keine Finanzberatung. Investitionen in Kryptowährungen sind hochriskant. Der Markt ist extrem volatil, investiere also nur Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst. Recherchiere immer selbst (DYOR), bevor du Entscheidungen triffst.

Anna-Lena Hoffmann
Anna-Lena Hoffmann ist eine talentierte Schriftstellerin aus Hamburg. Ihre Arbeit untersucht oft die Schnittstelle zwischen Technologie und Kryptowährungen. Anna begann ihre Reise in der Blockchain-Welt im Jahr 2017 und ist selbst Krypto-Händlerin und Investorin.



















































