Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Kryptowährungen sind hochvolatil und mit erheblichen Risiken verbunden. Bitte führen Sie stets Ihre eigene Recherche durch, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.

5 Kryptowährungen mit den größten Verlusten während des Iran-Krieges

Der Iran-Krieg erschüttert die Märkte: Diese 5 Kryptowährungen verzeichneten in den letzten 24 Stunden die größten Verluste.

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Kategorien: Crypto News

Turbulente geopolitische Ereignisse erschüttern derzeit die Finanzmärkte – und der Kryptosektor bildet dabei keine Ausnahme. Am 28. Februar 2026 starteten die Vereinigten Staaten und Israel koordinierte Militärschläge gegen Iran, was eine bedeutende Eskalation der langjährigen Spannungen im Nahen Osten darstellt und weitreichende Auswirkungen auf die globalen Märkte hat. Große Fluggesellschaften haben Flüge über die Region eingestellt, während sich der Konflikt verschärft, und internationale Staats- und Regierungschefs rufen zur Diplomatie auf, um einen größeren Krieg zu verhindern.

Dieser Anstieg geopolitischer Risiken hat zu einer ausgeprägten „Risk-off“-Stimmung bei vielen Anlageklassen geführt, einschließlich Kryptowährungen. Investoren schichten verstärkt in sogenannte sichere Häfen wie Gold und den US-Dollar um, was zu Verkäufen riskanterer digitaler Vermögenswerte führt.

Warum fallen Kryptowährungen?

Die Märkte reagieren auf die plötzliche Eskalation des Konflikts, nachdem die USA und Israel militärische Angriffe im Iran durchgeführt haben. Dies hat:

  • Das globale geopolitische Risiko erhöht, einen zentralen Treiber für starke Kursschwankungen bei Vermögenswerten.
  • Eine Flucht in sichere Anlagen ausgelöst, wodurch die Nachfrage nach risikoreichen Assets wie Kryptowährungen sinkt.
  • Das Vertrauen der Investoren in Aktien, Rohstoffe und digitale Vermögenswerte erschüttert.

Da Fluggesellschaften Verbindungen streichen und politische Bündnisse weltweite Stellungnahmen abgeben, bleibt die Unsicherheit hoch. Wirtschaftliche Instabilität führt häufig dazu, dass Händler Kapital in sicherere Instrumente verlagern, was zusätzlichen Druck auf Kryptowährungen – insbesondere Altcoins – ausübt.

Nachfolgend die fünf Kryptowährungen mit den größten Verlusten in den vergangenen 24 Stunden – vermutlich beeinflusst durch diese makroökonomischen Entwicklungen:

Top 5 Kryptowährungen mit den größten 24-Stunden-Verlusten

1. Stable (STABLE)

  • Preis: 0,03085 $
  • 24h-Veränderung: –14,71 %
  • Marktkapitalisierung: 543 Mio. $

Trotz einer vergleichsweise soliden Marktposition verzeichnete STABLE den stärksten Rückgang, was auf eine breite Kapitalflucht selbst aus stablecoin-nahen Assets hindeutet.

2. Decred (DCR)

  • Preis: 29,78 $
  • 24h-Veränderung: –14,10 %
  • Marktkapitalisierung: 515 Mio. $

Der deutliche Rückgang von Decred zeigt, dass sich Händler in Zeiten erhöhter Unsicherheit aus Mid-Cap-Kryptowährungen zurückziehen.

3. KuCoin Token (KCS)

  • Preis: 7,55 $
  • 24h-Veränderung: –10,13 %
  • Marktkapitalisierung: 998 Mio. $

Auch börsenbezogene Token wie KCS mussten spürbare Verluste hinnehmen – ein klares Zeichen für breite Risikoaversion am Markt.

4. Arbitrum (ARB)

  • Preis: 0,09386 $
  • 24h-Veränderung: –8,35 %
  • Marktkapitalisierung: 557 Mio. $

Layer-2-Token, die stark mit DeFi-Aktivitäten und Marktstimmung verknüpft sind, zeigen häufig erhöhte Volatilität – und der Rückgang von ARB spiegelt die Schwäche in beiden Bereichen wider.

5. Aptos (APT)

  • Preis: 0,8915 $
  • 24h-Veränderung: –7,11 %
  • Marktkapitalisierung: 695 Mio. $

Auch Aptos zählt zu den größten Verlierern und stand unter Druck durch den allgemeinen Marktrückgang.

Krypto-Ausblick

Obwohl Kryptomärkte generell für ihre Volatilität bekannt sind, können große globale Ereignisse wie militärische Konflikte die Risikoaversion deutlich verstärken:

➡️ Kurzfristig: Anhaltende Volatilität und mögliche weitere Kursrückgänge, falls sich der Konflikt verschärft.
➡️ Langfristig: Sollten sich die Spannungen entspannen und diplomatische Lösungen in den Vordergrund treten, könnten sich risikoreichere Anlagen – einschließlich Kryptowährungen – wieder erholen.

Märkte spiegeln nicht nur fundamentale Daten wider, sondern vor allem auch die Stimmung. Und aktuell ist diese klar von Vorsicht geprägt.

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