„Die Blockchain wird zu einem Thema für den Mittelstand, immer mehr Unternehmen entdecken in der Technologie großes Potenzial fürs eigene Geschäft“

Stephan Zimprich, Leiter der Kompetenzgruppe (KG) Blockchain im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

 

ECO und YouGov: Mittelstand setzt auf Blockchain

44 Prozent. Ein Beachtlicher Wert. 44 Prozent der von ECO und YouGov befragten Personen des mittleren und höheren Managements im Mittelstand sagen: Die Blockchain für bestimmte Anwendungsfälle und Branchen setzt sich in der Breite durch. Neun Prozent der befragten Unternehmen plant bereits ganz konkret, eine Blockchain im eigenen Unternehmen einzusetzen. Weitere 17 Prozent der Befragten denken immerhin über den zukünftigen Einsatz in ihrem Unternehmen nach. Und drei Prozent der Mittelständler nutzt die Blockchain bereits.

Nur gut jeder vierte Befragte glaubt nicht an diese Technologie (26%), 30 Prozent sind unschlüssig oder machen keine Angaben.

Drei Prozent der Mittelständler nutzen die Blockchain bereits

In den Augen vieler Experten bietet die Blockchain-Technologie hohes Potenzial für viele Wirtschaftsbereiche, besonders wenn es auf die nachweisbare Übermittlung von Informationen ankommt. Schließlich sind darin alle Einträge und Transaktionen an vielen Orten gleichzeitig manipulationssicher gespeichert. Das könnte Prozesse vereinfachen und Kosten reduzieren.

Die wichtigsten Argumente für die Blockchain: Kostensenkung, Sicherheit, Prozessoptimierung

„Mithilfe der Blockchain lassen sich ohne große Investitionen in IT beispielsweise sichere Prozesse für einfache Transaktionen schaffen. Von diesen und weiteren Vorteilen der Blockchain möchte auch der Mittelstand profitieren.“

Viele der Umfrage-Teilnehmer können sich einen konkreten Einsatz einer Blockchain vorstellen, wenn das Prozesse sicherer macht (43 %), Prozesse vereinfacht (39 %) oder Kosten reduziert (39 %).

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 266 Personen des mittleren und höheren Managements mittelständischer Unternehmen zwischen dem 25.01.2017 und 04.02.2017 teilnahmen.