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Deutschland entfernt Steuerpflicht für Einkäufe via Kryptowährungen

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Seit der Kryptowährungs-Markt im letzten Jahr explodierte, sieht sich die Industrie Staaten gegenüber die an Regulierungen für die digitalen Währungen arbeiten. Es gab Regierungen, die sich weigerten die Kryptowährungen als gesetzliches Zahlungsmittel anzuerkennen und Staaten wie beispielsweise China oder Südkorea welche sogar jegliche Transaktionen von Kryptowährungen bannten.

Es gab allerdings auch Staaten die sich interessiert, wenn auch eher vorsichtig optimistisch, den neuen Technologien gegenüber verhalten haben. Amerika zum Beispiel scheint eine Semi-Regulierende Form angenommen zu haben. Dies lässt zumindest die neuliche Anhörung der SEC und CFTC vermuten.

Deutschland hingegen nimmt die Mainstream-Adoption der revolutionären Technologien auf ein neues Level.

Bitcoin als rechtmäßiges Zahlungsmittel

Das Bundesministerium der Finanzen erklärte am 27. Februar 2018, dass die Transaktion von Bitcoin steuerfrei sei solange es als Zahlungsmittel verwendet wird. Diesem Bericht von CoinTelegraph zufolge sollen weder bei der Transaktion von Bitcoin noch von jeglichen anderen Kryptowährungen Steuern anfallen, dies macht Deutschland zum ersten Staat in der Europäischen Union welcher Kryptowährungen als rechtmäßiges Zahlungsmittel anerkennt.

Die Behörde rechtfertigte ihre Entscheidung, indem es sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2015 bezog.

“Sog. virtuelle Währungen (Kryptowährungen, z.B. Bitcoin) werden den gesetzlichen Zahlungsmitteln gleichgestellt, soweit diese sog. virtuellen Währungen von den an der Transaktion Beteiligten als alternatives vertragliches und unmittelbares Zahlungsmittel akzeptiert worden sind und keinem anderen Zweck als der Verwendung als Zahlungsmittel dienen”.

Das Urteil bedeutet allerdings auch, dass die Konversion von Kryptowährungen zu Fiatwährungen als „eine steuerbare sonstige Leistung“ klassifiziert wird. Demzufolge sind die Krypto-Börsen, die einen solchen Austausch ermöglichen, nicht verantwortlich für eine Versteuerung dieser Transaktion. Für Börsenbetreiber bedeutet dies, dass sie Steuerbefreit sind  “solange sie den Kauf und Verkauf von Bitcoin als Mittelsperson im eigenen Namen vornehmen”.

Das Gerichtsurteil bezieht sich auch auf Profite die Miner sich erarbeiten, diese sind auch Steuerfrei da sie auf einer freiwilligen Basis fungieren.

Mit dem Urteil differenziert sich Deutschland von Amerika. Dort klassifiziert der IRS jegliche Transaktion von digitalen Währungen als Wechsel eines Wertgegenstands und dadurch sind alle Transaktionen dazu verpflichtet Kapitalertragssteuer zu zahlen.

 

 

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