Coinbase hat das größte Venture Fundraising in der Geschichte der Krypto-Startups erlebt. Der Coin-Exchange hat von verschiedenen Investoren satte 100 $ Millionen erhalten, darunter ein VC, der vormals schon in Dropbox, Netflix, Twitter, Slack und Snap investierte.

Coinbase gab an, dass das Funding von IVP angeführt wurde, der Venture Kapital Firma, die bereits in mehr als 300 Firmen investiert hat, 100 davon bereits am Markt. Außerdem nahmen neue Investoren wie Spark Capital, Greylock Partners, Battery Ventures, Section 32 und Draper Associates teil.

Das Funding soll Coinbase dabei helfen, auf internationalen Märkten Fuß zu fassen und regulative Gebühren zahlen zu können.Die Bitcoin-Plattform ist nun die Kryptowährungs-Firma mit dem größten Kapital als Rückenpolster: 200 Millionen Dollar an Funding und 1.6 Milliarden Dollar Bewertung nach Investment, verdreifachen den 2015 geschätzten Firmenwert.

Coinbase jetzt Unicorn

Damit ist Coinbase nun auch Teil des „Unicorn“ Clubs, wie man in der Venture Kapital Branche sagt: Eine Firma mit einer Bewertung von über 1 Milliarde Dollar. Zuvor sammelte man in fünf Runden 117 Millionen Dollar ein, unter den Geldgebern waren viele hochkarätige Investoren darunter die New Yorker Börse, die USAA Bank sowie die spanische Bankengruppe BBVA.

Das Bitcoin Ökosystem erlebt momentan spannende Zeiten, es rückt immer stärker in das öffentliche Auge und erlebt eine stetige Wertsteigerung. Momentan liegt der Preis eines Bitcoins bei unglaublichen 3.457 $.  In den vergangenen sechs Monaten erlebte Bitcoin einen eklatanten Anstieg von 1.000 $ pro Einheit bis zu 3.500 $. Coinbase, das fünf Jahre alte Startup, ist damit geradezu repräsentativ für die derzeitige Situation des Kryptowährungs-Marktes, der unerwartet viel Zulauf erfährt: Das Startup erreichte ein Rekord-Handelsvolumen, und zwar in einem Ausmaß, dem es kaum gerecht werden konnte, so folgte vor zwei Monaten ein Crash.

Kryptomarkt wächst

Neben Bitcoin Transaktionen, fungiert Coinbase, das 2012 gegründet wurde, auch als Wallet. Auch mit dieser Mitteilung dürfte erneut klar sein, dass der Markt immer weiter in den Mainstream rückt, es bleibt eine überaus spannende Zeit für Kryptowährungen. Das disruptive Potential dürfte längst nicht mehr diskutabel sein. Allerdings wird heftig über eine mögliche Blase diskutiert. Dazu demnächst mehr.